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Tumblr

Ich hab lange überlegt, was ich mit Tumblr anstellen soll. Als “traditionelle” Blogging-Plattform ist es mir irgendwie zu eng gestrickt. Ich mag das schlanke und schnelle Design hinter Tumblr, aber für’s Bloggen erscheint es mir ungeeignet.

Aber! Als Linkschleuder und Platz für Schabernack ist es perfekt. Ich will eine Menge Zeug aus Twitter und Facebook hier reinschmeißen und teilen. Katzen-Fotos, YouTube-Unsinn und was mir so im Netz auf die Füße fällt. Im Grunde ein kleines Archiv für all den Unsinn anlegen und ähnlich spontan sein wie Twitter. Mal gucken, ob das klappen wird.

In der Zwischenzeit werde ich hier aber weiterhin laut nachdenken. Solange ich nämlich noch nicht weiß in welcher Form und wohin damit, ist Tumblr als Übergangslösung okay. Und die Themen stapeln sich…

A Message

Facebook. Lange habe ich mich gewehrt. Bis ich meine ideologischen Zweifel beiseite geschoben habe und den Sprung in den eingezäunten Garten wagte. You know, don’t hate something you don’t know.

Meine Grundregel bezüglich Facebook ist, dass ich dort nur Leute befreunde, die ich zumindest einmal persönlich getroffen habe. Netzspielereien hebe ich mir für Twitter und Blogs auf. Da ist dann auch Facebook als Netz im Netz nicht weiter problematisch.

Eine zweite Regel, die mir die Tage in den Sinn kam: “Ich” findet auf Facebook statt. Gedanken, die sich in der Hauptsache um mich drehen, sind vielleicht bei Facebook ganz gut aufgehoben. Spannende Netzthemen landen auf Twitter, der letzte Männerschnupfen stattdessen auf Facebook. Triviales hat dort seinen besten Platz.

Ich weiß nicht, ob es eine Dauerlösung sein soll, aber meine kurzen und knappen Filmrezensionen landen ebenfalls auf Facebook. Eben weil ich das Publikum dort kenne und somit einen direkten Draht habe. Vielleicht landet das aber auch später mal im Blog, ich weiß es nicht.

A Pause for Reflection

Ich bin mit dem Thema Twitter und Facebook nicht durch. Noch lange nicht. Ich versuche deshalb einmal, die beiden Dienste unabhängig voneinander zu definieren und so wenig ex negativo wie möglich. Frei nach Hannah Arendt: Was tue ich eigentlich, wenn ich Twitter benutze?

Unabhängig von politischen oder marktpolitischen Meldungen rund um den Dienst kann ich festhalten: Ich mag Twitter. Ich mag die Begrenzung von 140 Zeichen. Durch diese Limitierung habe ich stets das Gefühl zu wissen, was ich kann und was ich nicht kann. Ich mag auch ganz besonders die Integration in iOS, die mir Twitter zumindest in Theorie näher in den Alltag bringt.

Aber was will ich inhaltlich mit dem Dienst anstellen? Ich finde den Austausch mit anderen Nutzern zwar ganz nett, aber irgendwie ist Twitter kein Kommunikations-, sondern eher ein Sendemedium. Ich schreib was auf, schick es raus und weg ist es. Ich will nicht in 140 Zeichen diskutieren müssen und eigentlich will ich auch nicht über mehrere Tweets einen Gedanken verteilen. Vielleicht ist das ja bereits eine gute Regel: Bleibe in den 140 Zeichen! Alles, was darüber hinaus geht, hat nichts in einem Tweet verloren. Ich glaube mich damit anfreunden zu können.

Ich mag Twitter auch als Linkschleuder. Für “meine” Links, aber ganz besonders auch für die, die ich in meiner Timeline finde. Twitter ist somit auch ein Entdeckungsort. Ich konnte mich nie damit anfreunden, dass Twitter RSS ablösen würde, aber in manchen Punkten kann ich es nachvollziehen. Mein “privater” RSS-Feed, der hauptsächlich meiner eigenen Bespaßung dient, ist mittlerweile recht dünn geworden. Eben weil mich Twitter sehr gut unterhalten kann bzw. ich viele Links eben in der Timeline finde. Ganz besonders toll gefällt mir ja Flipboard als Oberfläche für diese Linkschleudereien, aber das nur am Rande. Twitter lebt also von seinen Links. Das sollte ich aktiver nutzen. Links schleudern! ist eine gute Regel.

Ich frage mich allerdings noch, wie persönlich das Ganze werden bzw. bleiben soll. Möchte ich als Mensch dahinter stehen, oder eher als Idee? Ich habe für beide Lager gute Beispiele in meiner Timeline, die entweder als Person oder als Figur ihre Inhalte veröffentlichen. Die Entscheidung ist nicht leicht. Aber ich glaube ein Versuch wäre es durchaus wert: Twitter nicht für Privates nutzen! Oder zumindest nicht für offensichtlich privates, dafür erscheint mir Facebook irgendwie sinnvoller. Wobei “privat” natürlich auch sehr relativ ist, ich habe stets eine gewisse Verfremdung bevorzugt, anstatt zu schreiben “Meine Katze ist tot :’( “.

Das sind doch schon mal ein paar griffige Regeln, mit denen ich mein Verständnis von Twitter zumindest anreissen konnte. Ob das schon ausreicht ist natürlich fraglich, aber für einen Anfang bin ich recht zufrieden.

An Itch

Ich möchte einen Gedanken aufrollen, der mir schon länger im Kopf herumgeistert und über den ich beim lieben ben_ erneut gestolpert bin. Das Thema Twitter und Facebook.

ben_s radikale Ablehnung der Dienste respektiere ich, finde ich faszinierend (dazu vielleicht später mal mehr), kann ich sogar nachvollziehen, aber nicht nacheifern.

Twitter gefällt mir als Ort des kurzen Schabernacks einfach zu gut. Ich mag den Fokus auf die Inhalte, ich mag die Reduzierung und klaren Grenzen des Dienstes. Twitter ist für mich der Ort interessanter Gedanken, der leichten Unterhaltung und der Information. 

Facebook nutze ich hingegen erst seit kurzem, aus Gründen der allgemeinen und speziellen Kritik an Social Networks und dem Unternehmen. Trotzdem hat die Neugier gesiegt und mir macht der Dienst zunehmend Spaß. Sollte ich beides vergleichen, wäre Twitter für mich eine Frage der Inhalte, Facebook schlicht eine Visitenkarte. Ich mag den Gedanken, dass mein Name bei Google idealerweise mein Profil ausspuckt. Dass ich über einfache Angaben zu meiner Person und Vorlieben einschätzbar bin.

Ich verstehe auch bis heute nicht die Menschen, die ihre Profile dort auf privat setzen. Das wäre so, als würde ich bewusst ins Glashaus einziehen und die Wände mit Decken abzudichten. Das Fass der Party-Fotos und Facebook-Peinlichkeiten möchte ich aber an dieser Stelle gar nicht aufmachen.

Eigentlich geht es mir um den Gedanken, was ich dort überhaupt anstelle und anstellen möchte. Ebenso bei Twitter. Zu Beginn habe ich meine Tweets ganz einfach mit Facebook verknüpft und automatisch rübergekippt. Das hat mir aber nie wirklich gefallen, weshalb ich die Verknüpfung rückgängig gemacht habe und nun ggf. das selbe Thema an beiden Orten per Hand veröffentliche. Das selektive Posten per #fb gefällt mir auch nicht. Ich will beiden Diensten gerecht werden und ihren Stärken ausnutzen. Das geht dann halt doch nur per Hand.

Aber was will ich dort konkret veröffentlichen? Einer meiner Regeln für die Nutzung von Facebook ist, dass ich dort nur mit Leuten interagieren möchte, die ich tatsächlich zumindest einmal persönlich getroffen habe. Als Gegenpol zu Twitter, wo mich meist die Menschen am meisten faszinieren, von denen ich nur über ihre Inhalte meine etwas zu wissen. Deshalb geht es bei Facebook eigentlich auch eher um mich. Stets durch den Filter meines eigenen Kopfes, zugegeben. Aber irgendwie ist mir die Zielgruppe dort doch eher bekannt. Das Gefühl zu wissen, wer das liest, ist definitiv vorhanden.

Bei Twitter liebe ich das Spiel mit der Sprache. Formulierungen, Gedanken, Pointen. Links zu Themen sind ebenfalls sehr wichtig. Ich weiß nicht, wer mitliest und es ist mir im Grunde genommen egal. Dort geht es verstärkt um das, was mir selbst gefällt. Der mögliche Adressat ist völlig egal.

Eine klare Trennung ist damit aber immer noch nicht gegeben. Das merke ich auch im Alltag. Ich frage mich oft, ob dieser oder jener Eintrag am richtigen Ort gelandet ist. Vielleicht fällt mir dazu bald mehr ein… 

Intriguing Possibilities

So. Der Entschluss ist gefasst: Ich werde wieder bloggen. Die letzten Wochen und Monate rasen meine Gedanken wieder durch meinen Kopf, dass es kaum auszuhalten ist. Das ist gut.

Ich werde diese kleine Spielwiese hier nutzen, um meine grundlegenden Gedanken lesbar zu machen. Was ich will, was ich vorhabe, wohin die Reise gehen soll. Wie früher. Das ist schön.

Die neuen Zweiundfünfzig

DC Comics – das Zuhause von so prominenten Superhelden wie Superman, Batman und Wonder Woman – hat vor einigen Wochen einen radikalen Wandel für den kommenden September angekündigt. Sämtliche Comic-Reihen werden gleichzeitig eingestellt, um Platz für 52 neue Titel zu machen. Manche Serien werden eingestellt, manche neu erschaffen und manche starten erneut bei Ausgabe 1. Gleichzeitig werden sämtliche 52 Ausgaben am selben Tag im Händlerregal und in digitaler Form kaufbar sein. Dieser Neuanfang für das gesamte DC Universum ist mutig und spannend. Warum es mich nun an dieser Stelle hier interessiert? Weil ich seit einigen Wochen wieder einen Einstieg in die Comic-Welt gefunden habe und sehr interessiert einige DC-Klassiker aufhole. Aus dem gelegentlichen Interesse an Comics ist ein Sprung ins kalte Wasser geworden, sodass der Neuanfang in mancher Hinsicht perfekt für jemanden wie mich geschaffen scheint. Doch der Schein trügt.

Der Neuanfang

Comic-Fans scheinen eine ganz spezielle Sorte Nerd zu sein. Jede noch so kleine Veränderung oder Abweichung vom Zauberwort “Continuity” ist grundsätzlich der Untergang des Abendlandes. Und so lesen sich auch manche Reaktionen auf die Relaunch-Initiative. Zugegeben, ich betrachte das Treiben noch immer mit einem gehörigen Abstand von Außen und habe keine jahrelange Bindung an die Geschichten und Charaktere. Mein Blick richtet sich in der Hauptsache auch eher auf die Superman-Reihen, ganz einfach weil mein Herz am stärksten für den Last Son of Krypton schlägt.

Trotzdem, vielleicht auch gerade deswegen, verstehe ich die große Aufregung nicht so ganz. Besonders Superman scheint mir ein großes Problemkind des Comic-Hauses zu sein. Ich habe meine Nase noch nicht tief genug in die aktuellen Geschichten gesteckt, aber es juckt mich auch nicht besonders stark in den Fingern zu wissen, wie er beispielsweise quer durch Amerika läuft. Die Figur scheint uninteressant für die Masse zu sein und unfähig spannende Konflikte zu liefern, was sich in meinen Augen auch in dem zuletzt eher mittelmäßigen Film-Versuch zeigt. Natürlich ist es schwer einen nahezu unzerstörbaren und moralisch herausragenden Supermenschen identifizierbar und interessant zu machen. Deshalb bin ich grundsätzlich gespannt, was der Relaunch mit Superman machen wird. Bisher ist die Rede von Geschichten über die Anfangstage in Metropolis in Jeans und Cape und die Hochzeit zwischen Lois und Clark hat außerdem niemals stattgefunden. Prinzipiell eine Menge Potential in alle Richtungen, aber ich bleibe trotzdem vorsichtig optimistisch. Eigentlich ist das in meinen Augen auch eine der großen Stärken der Comic-Welt, dass sie schon so viele Jahrzehnte kontinuierlich Geschichten erzählt und stets die Charaktere pflegt. Es ist Fluch und Segen zugleich, ständig neue und interessante Ansätzen liefern zu müssen. Vergleicht man nur einmal Superman aus Action Comics #1 mit der heutigen Inkarnation, dann verwundert die Angst vor Veränderungen umso mehr. Natürlich muss die Figur im Kern stets die selbe bleiben, aber vielleicht ist die Zeit nach 25 Jahren wieder gekommen, die Figur um ihren Kern herum neu zu definieren?

Digital ist besser

Ich bin ein bisschen verwundert, dass die Nachricht über den digitalen Vertrieb bisher so wenig Beachtung findet. Vielleicht liegt es daran, dass die Umstellung in diesem Punkt eher marginal ist, vielleicht interessieren sich die Comic-Fans auch zu wenig für diese Vertriebs-Form. Bisher werden schon fleißig digitale Comics in App-Form auf iOS und Android verkauft, die einzige Neuerung ist die Erscheinungsweise neuer Titel, die bisher nur schleppend Einzug ins digitale Format finden. Konkrete Aussagen zum digitalen Vertrieb (Preise, Erscheinungsformen etc.) sind mir leider noch nicht bekannt, man kann aber schon davon ausgehen, dass sich nicht viel zum Status Quo verändern wird.

Bisher werden die Comics in den Comixology-Apps zu Preisen zwischen 0,79€ und 2,39€ für “normale” Heft-Ausgaben verkauft und sind besonders durch die Guided-Tour-Technologie in meinen Augen sehr gut lesbar auf dem kleinen iPhone-Display. Leider habe ich keine Erfahrungen mit den Apps auf dem iPad zwecks mangelnder Hardware. Prinzipiell funktioniert das Konzept aber auf dem Smartphone, ein gutes dutzend Ausgaben habe ich bisher auf dem Gerät gekauft und auch recht gern gelesen.

Trotzdem wurde das schlechte Gewissen irgendwann zu groß und wenn sich nichts an der Politik der Verkäufe verändert, dann werde ich weiterhin ausschließlich auf Print-Ausgaben in Paperback-Form setzen, und zwar aus einem einfachen Grund: DRM! Es ist mir ein Rätsel, warum (bisher zumindest) alle Fehler der vergangenen Jahre auch hier wiederholt werden. Der Kauf der einzelnen Ausgaben ist nämlich kein Kauf der Ausgabe, sondern nichts anderes als der Erwerb eines Nutzungsrechts! In den Apps werden zwar einzelne Dateien heruntergeladen, diese lassen sich aber nicht auf den Rechner übertragen. Ohne die App sind diese also völlig nutzlos, auf dem Rechner soll eine Web-App in Flash-Seuche Linderung bieten. Warum man also Comixology nun mit Geld bewerfen sollte, dass aber bei Schließung des Services völlig wertlos wird, ist mir rätselhaft. Aus dem gleichen Grund kaufe ich auch keine Filme im iTunes-Store.

Wenn mir dort kein allgemeiner Standard zur Verfügung gestellt wird, der auch mit anderer Hard- und Software zumindest einigermaßen zukunftssicher ausgerüstet ist, warum sollte ich dann dafür bezahlen? Warum gibt es keine PDFs, die ich auch in anderen Programmen auf anderen Systemen nutzen kann? So sehr ich mittlerweile auf den digitalen Vertrieb bei Musik setze, so wenig sinnvoll erscheint er mir bisher bei allen anderen Medienformen, ganz besonders bei Comixology. Meine 12 Ausgaben Superman/Batman werde ich vermutlich niemals lokal auf meinem Rechner liegen haben, sodass sie bei einem möglichen Untergang von Comixology gleich mitgehen werden. Meine Paperbacks nehmen zwar Platz im Regal weg, solange mir aber die Bude nicht abfackelt werde ich sie aber auch noch in zehn Jahren lesen können. Natürlich besteht auch noch die Möglichkeit, dass sich DC der Problematik bewusst ist und mit dem Relaunch eine Lösung anbietet. Bei der allgemeinen Piracy-Panik in den Führungsebenen der Unterhaltungs-Industrie sehe ich die Chancen aber gering an. Die Enttäuschung von Yahoo Music- und MSN Music-Kunden scheint wohl schnell vergessen.

Die Hintergründe

Verzweifelt, mutig, alternativlos. Egal wie man zu der Entscheidung steht, der anstehende Relaunch ist für DC ein großes Ding. Die Verkaufszahlen sind in der gesamten Industrie wenig berauschend, das große Geld scheint schon länger mit der weiteren Vermarktung der Marken gemacht zu werden. Leser springen ab und nur wenig neue kommen hinzu. Die Einstiegshürde scheint für viele einfach zu hoch, aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, dass vor der eigentlichen Comic-Lektüre erst einmal die möglichen Einstiegspunkte und Eckpfeiler recherchiert werden wollen.

Hinzu kommt die Erwartungshaltung einer heranwachsenden Generation, für die es niemals einen digitalen Wandel, sondern geschaffene Tatsachen gab. Das komplette Programm dabei von Grund auf neu zu gestalten, als gesamtes Unternehmen an einem Strang ziehen zu wollen und sich auf die Zukunft zu konzentrieren ist riskant und mutig. Welche inhaltlichen Ergebnisse dabei geschaffen werden, bleiben bis zum September und vermutlich auch darüber hinaus spannend. Wie bereits erwähnt freue ich mich mit einer gewissen Vorsicht drauf und werde garantiert ein paar der Erstausgaben in digitaler Form ausprobieren, um dann aber weiterhin auf gesammelte Werke in Papierform zu setzen. Die neuen Kostüme sind aber trotzdem doof…

X-Men: Erste Entscheidung

Ich habe neulich den neuen X-Men-Film im Kino gesehen. Meine Erwartungen waren nach dem ziemlich mittelmäßigen Wolverine etwas gedämpft, der Trailer und die Schauspielerliste ließen die Vorfreude auf diesen Film dann aber doch etwas ansteigen. Nach dem Film wurde natürlich diskutiert und meine erste Enttäuschung stieß auf wenig Verständnis im Freundeskreis. Mit dem nötigen Abstand und weiteren Überlegungen fällt mir ein abschließendes Urteil aber auch nicht wirklich leichter. Achtung: Ich nehmen keine Rücksicht auf Spoiler sondern gehe davon aus, dass man den Film bereits gesehen hat oder ihn gar nicht erst sehen will.


Die Pluspunkte

Mein Fehler in der Diskussion war mit Sicherheit, dass ich zunächst nur auf die negativen Punkte eingegangen bin, einfach weil sie mir am meisten im Gedächtnis geblieben sind und so auffällig waren. Deshalb will ich den Fehler nicht noch einmal wiederholen und zunächst die positiven Seiten erwähnen. Die gab es im Film nämlich auch.

Die Anfänge der X-Men im Kontext der Kuba-Krise zu erzählen hat mir bereits im Vorfeld sehr gut gefallen. Ich bin zwar kein Fan der Comics, sondern nur Freund der Filme sowie des Comic-Genres allgemein, sodass man mich mit dem Film überraschen konnte. Aus den bisherigen Filmen war mir natürlich die Rivalität zwischen Professor X (James McAvoy) und Magneto (Michael Fassbender) bekannt; ein Grund warum der erste Film so stark ist. Auch in diesem Teil sind beide Charaktere das tragende Element des Films. Charles, der stets auf Konfliktlösung mit den Menschen bedacht ist gegen Eric, der sich und alle anderen Mutanten als evolutionär überlegen ansieht. Der Konflikt dieser beiden Männer, der irgendwo auf einer respektvollen Freundschaft basiert, ist nach wie vor spannend zu beobachten und hervorragend von McAvoy und Fassbender gespielt. Die stärksten Charakter-Momente des Films sind daher auch zwischen diesen beiden Visionären.

Das Setting ist ebenfalls recht erfrischend und glücklicherweise an keiner Stelle albern oder übertrieben. Die Szene beispieslweise, in der sich die jungen Rekruten um den Fernseher versammeln und die Rede Kennedys zur Kubakrise verfolgen, erdet den Film in einer alternative Version unserer Realität und trägt zur Glaubwürdigkeit bei.

Natürlich darf auch die Action im Film nicht zu kurz kommen, ein Punkt der besonders von meinen Mitmenschen in der abschließenden Diskussion eingebracht wurde und auf den ich später noch einmal genauer eingehen werde. An dieser Stelle nur so viel: Ja, die Action ist da und, ja, sie kann begeistern. Schade, dass man die beste Szene bereits im Trailer verbraten musste und somit der Eindruck in meinem Fall ein bisschen geschmälert wurde. Doch wie Eric ein ganzes U-Boot aus dem Atlantik holt ist trotzdem beeindruckend. Generell ist der Showdown trotz einiger kleinerer Schwächen spannend. In der heutigen Zeit keine Selbstverständlichkeit, dass die letzten 20 Minuten eines Filmes nicht völlig ruiniert werden.


Die Charaktere

Bei so vielen Mutanten und Hauptpersonen darf man sich wahrscheinlich nicht wundern, dass nicht alle ähnlich nachvollziehbar geschrieben und gespielt werden. Charles und Eric als dynamisches Duo mit unterschiedlichen Motivationen überzeugen und ragen aus der Masse heraus. Kevin Bacon als Hauptantagonist Sebastian Shaw ist der typisch eindimensionale Bösewicht, der mit seinem Atomanschlagsplan wie aus dem Bilderbuch der Klischees entsprungen scheint. Verschmerzbar, weil er als Kanonen-Futter für den eigentlichen Konflikt zwischen Magneoto und Charles dient.

Großes Lob geht in dem Kontext aber an Michael Fassbender, der hier eine überzeugenden Darstellung abliefert. Sein Rachefeldzug auf der Suche nach dem Mörder seiner Eltern - Shaw nämlich - verdient zwar auch keinen Originalitäts-Oscar, seine Darbietung überzeugt allerdings, besonders am Ende als sich die beiden Mutanten-Lager herausbilden.

Ein weiterer verdienst seinerseits, zumindest in Teilen, sind die Momente zwischen Eric und Raven (Jennifer Lawrence). Bereits zu Beginn trifft der kleine Charles auf die kleine Raven, die sich mit ihrer Fähigkeit in das Schloss seiner Eltern schleicht, um sich dort am Kühlschrank zu bedienen. Die beiden Wachsen wie Geschwister auf, zumindest aus der Sicht von Charles. Sie sieht hingegen mehr in ihm als nur einen Bruder und versteckt sich und ihr Aussehen stets hinter einer idealen Version ihrer selbst. Deshalb ist es nur verständlich, dass sie Eric im Verlauf des Filmes verfällt, der sie und alle anderen Mutanten für das nimmt, was sie sind. Die Schlüsselszene zwischen den beiden in seinem Schlafzimmer ist stark und erfreulich klischeebefreit. Der Film beantwortet daher für mich als Nicht-Leser der Comics die Frage, warum sie zum Team Magneto überläuft und generell eine Abneigung gegen die Menschen hat.

Leider gilt das für den Rest der Helden- und Antihelden-Riege nur eingeschränkt. Die beiden Handlanger Shaws sind ebenfalls wie aus dem Bilderbuch der Superschurken entnommen, sprich: eindimensional und schlicht nur vorhanden. Ich kann mir gar nicht daran erinnern, dass sie in dem Film überhaupt einmal den Mund aufgemacht haben.
January Jones als Emma Frost, die rechte Hand Shaws, macht im Film auch nur wenig mehr als gut auszusehen. Warum sie sich auf seine Seite stellt, welche ganz persönliche Motivation für den atomaren Anschlag hat, bleibt völlig außen vor. Vermutlich hält man sich nicht lange mit Erklärungen für Charaktere auf, die für den späteren Konflikt zwischen den X-Men und Magneto gar nicht weiter wichtig sind. Verschenktes Potential für diesen Film bleibt es trotzdem.

In meinen Augen ganz großen Mist hat man aber mit der ersten Generation der X-Men gemacht. Dass manche Mutanten und ihre Fähigkeiten einen leicht lächerlichen Beigeschmack haben (ganz besonders Angel (Zoë Kravitz) mit ihren Libellen-artigen Flügeln und Feuerbällen), kann ich als Freund von Comics im Allgemeinen ja noch nachvollziehen. Als Kinogänger ärgere ich mich aber über ihre Eindimensionalität. Die Schauspieler machen keinen besonders guten oder schlechten Job, sie kriegen ganz einfach keinen Platz im Drehbuch für eine eigene Motivation!

Eine überhastete Montage, in der Charles und Eric auf Rekrutenfang gehen, soll ausreichen um ihre Zugehörigkeit zur Sache zu verdeutlichen. Mehr als das typische “Wir sind anders und keiner mag uns, deshalb müssen wir uns vor der Gesellschaft verstecken” schafft der Film nicht zu vermitteln, und selbst das muss man sich in vielen Fällen einfach dazu denken. Lediglich unterschwellig wird die Tragweite der Problematik am Beispiel Darwins (Edi Gathegi) deutlich. Als afroamerikanischer Mutant in den 60er Jahren hat er es vermutlich doppelt und dreifach schwer. Umso tragischer, dass er als einziger Goodguy auch noch gekillt wird. Der einzige Nachwuchs-Held, der im Konflikt zumindest in Ansätzen Eier zeigt, wird dafür vom Drehbuch bestraft. Schade, schade.

Und überhaupt. Ich verstehe es ja, dass das Medium Film in manchen Bereichen zeitsparend Dinge präsentieren muss. Zugegeben, der Film hängt mit seinen über 2 Stunden Laufzeit an keiner Stelle, was ich ihm hoch anrechne. Trotzdem ist mir diese klischeehafte Montage der Rekrutierung sauer aufgestoßen, weil sie mir nicht glaubhaft die Motivation der einzelnen Mutanten zeigen konnte. Ganz besonders schlimm ist die Szene mit Angel. Denn diese Charakterlosigkeit der meisten X-Men setzt sich in einer weiteren Schlüsselszene fort.
Die Montage übergeht nämlich zu großen Teilen die Fähigkeiten der einzelnen Mutanten, sodass wir diese in einer großen Runde präsentiert bekommen. Man sitzt in einem CIA-Gebäude herum und lernt sich kennen. Ich verstehe ja, dass aus Zeitgründen etwas überhastet jeder jedem zeigt wozu er oder sie in der Lage ist und diese jungen Mutanten zum ersten Mal das Gefühl von Zugehörigkeit in ihrem Leben verspüren und deshalb vielleicht wenig Scheu davor haben, doch leider sehe ich das zu keiner Zeit im Film. Ich kann es nachvollziehen, dass man diesen Aspekt aus Zeitgründen etwas beschleunigt hat, das verschenkte Potential darf ich trotzdem beweinen.
Ganz besonders schlimm wird es dann aber in derselben Szene, als man sich selbst Spitznamen gibt, denn irgendwoher müssen ja die bekannten und coolen Mutanten-Namen stammen. Da wird mit supercoolen Spitznamen um sich geworfen in einer Situation, die dies nur wenig glaubhaft machen lässt. Diese Menschen kennen sich wenige Minuten, müssen aber ganz schnell ganz dringend neue Namen verpasst bekommen, weil das bei den X-men nun mal so ist. Warum man das nicht im weiteren Verlauf in mehreren Momenten – meinetwegen auch in späteren Action-Szenen als coole One-Liner – machen konnte, bleibt mir ein Rätsel.
In der Summe führen die Kleinigkeiten leider dazu, dass ich in keinem Moment irgendeine Beziehung zu diesen Charakteren aufbauen konnte. Somit war es mir gegen Ende des Films völlig egal, wer nun auf welcher Seite gegen wen und warum kämpfen wollte. Einzig Raven hatte eine gewisse Charakter-Tiefe spendiert bekommen, sodass ihr Seitenwechsel eine gewisse Bedeutung hatte. Der Rest darf lediglich als Bauerntausch im Schach verstanden werden.


“Das ist doch aber ein Action-Film und kein Drama!”

Dieses Argument durfte ich mir in der anschließenden Gesprächsrunde anhören. Ich kann verstehen, was damit gemeint ist, finde es aber gerade bei den X-Men völlig fehl am Platze. Sind es nicht gerade diese Comic-Figuren, die schon immer mehr sein wollten als schnöde Abziehbilder von DCs Superman? Zeichnet es nicht gerade Stan Lees Charakteren aus, dass die mehr sind als schwarz und weiß? Spider-Man, der den Tod seines Onkels mitverschuldet hat und sich deshalb in den Dienst einer Stadt stellt, die ihn eigentlich gar nicht haben will. Oder eben die X-Men, die in einem gesellschaftlichen Konflikt mit den Menschen stehen, von ihnen verachtet und gefürchtet werden und zusätzlich auch noch untereinander zerstritten sind. Ich ziehe wie schon erwähnt den Großteil dieser Erfahrungen aus den Filmen, deshalb ärgere ich mich schon ein wenig, dass Singer dies besonders im ersten X-Men so glaubhaft rüberbringen konnte, dieser Aspekt im neuen X-Men aber viel zu kurz kommt. Besonders der Showdown, in dem die X-Men zum ersten Mal einer Öffentlichkeit ihre Fähigkeiten zeigen, bleibt in dieser Dimension völlig belanglos.
Deshalb greift mir für mich das Action-Film-Argument einfach nicht. Wenn ich Fast Five gucken will, dann verstehe ich das ja. Von Transformers erwarte ich auch keinen tiefgründigen Dialoge. Bei den X-Men erwarte ich aber mehr als eindimensionale Charaktere und platte Dialoge. Ganz besonders, weil es ja bei manchen Charakteren in diesem Film zu klappen scheint und bei manchen nicht.
Ich habe allerdings auch gar kein Problem mit Action-Szenen an sich, die gehören für mich auch zu einem Comic-Film. Weil die X-Men aber mehr als das sind, müssen sie auch mehr als das liefern. Dazu erwarte ich noch nicht einmal tiefgreifende Dialoge. Ich verlange lediglich Nachvollziehbarkeit der einzelnen Charaktere und ihrer Motive. Ohne diese ist jede Action-Szene so sinnlos wie jede beliebige Family Guy-Folge


Die Cheesyness

Meine erste Reaktion beim Verlassen des Kinos war, dass mir der Film zu cheesy war. Ich bin davon ausgegangen, dass jeder weiß was ich meine, vermutlich ein Fehler. Im Englischen meint der Begriff so viel wie “billig” oder “kitschig”, ich würde es in diesem Fall eher mit “platt” oder “flach” übersetzen. Viele der Dialoge im Film waren in meinen Augen einfach unglaublich dumm. Kein Mensch oder Mutant dieser Welt würde jemals solche Sätze sagen! Als der Strand mit den Mutanten nach der Auflösung des Konfliktes von der amerikanischen Regierung bombardiert werden soll (eine tolle Szene, die den Schlüsselmoment für Magnetos Haltung gegenüber den Menschen markiert), wirft der CIA-Chef am Runden Tisch des weißen Hauses einen Einspruch ein: “Es befindet sich aber eine Agentin von uns an diesem Strand”. Verständlicherweise findet dieser Einwand keinen Zuspruch, weshalb er kontert: “Sie ist aber eine gute!”. Als ob das irgendein Argument wäre, schon gar nicht, weil er sie zuvor im Film noch ziemlich zusammengeschissen hat. Auch Charles haut ein paar Dinger raus, die mich im Kinosaal am liebsten hätten aufschreien lassen. “Lassen Sie mich das nur übernehmen, ich bin Telepath” oder “Seien sie ruhig, ich muss mich konzentrieren [damit die Welt nicht untergeht]” sind da nur ein paar Beispiele. Oder die Art und Weise wie er zu Beginn versucht Frauen anzugraben. Besonders mit ihm hatte ich so meine Probleme.

In dem Fall bin ich aber sehr dankbar für das Gespräch mit meinen Leuten, weil dort ein Punkt aufkam, der mir so gar nicht aufgefallen ist und über den ich erst nachdenken musste. Charles ist in diesem Film noch relativ jung und steht erst am Anfang seiner Laufbahn. Die Überlegtheit und Ruhe, die ganz besonders von Patrick Stewart in den anderen Teilen ausgestrahlt wurde, fehlt ihm hier deshalb völlig. Das Stichwort ist deshalb “Arroganz”. Mir ist das selbst gar nicht so aufgefallen und das würde auch meine Probleme mit manchen Dialogen und mit Charles im Speziellen erklären können. Es ist gut möglich, dass ich meine Probleme mit ihm hatte, ganz besonders weil kein Mensch so etwas von sich geben würde. Ein arroganter und von sich selbst überzeugter Charles Xavier vielleicht aber schon? Ich muss den Film deshalb, aber auch aus anderen Gründen, unbedingt noch einmal schauen, das nächste Mal aber im O-Ton.


Die Synchronisation

Jaja, ich kenne das Thema und in dem Kontext darf man auch mich gerne arrogant nennen. Aber ich bin es nun mittlerweile gewohnt, meine Filme, Serien und Videospiele im englischen Original zu konsumieren. Und natürlich hätte ich diesen Film nicht in der deutschen Fassung gucken müssen, deshalb soll das gar kein Kritikpunkt des Filmes selbst sein, sondern viel mehr ein Erklärungsversuch für meine Probleme mit ihm.
Denn, Achtung Trommelwirbel, die Synchro ist ziemlich mies. Ich kann durchaus in vielen Fällen über die Synchro als solches hinwegsehen, zuletzt im Kino bei The Fighter, bei dem der Film in keiner Weise gelitten hat. In diesem Fall ist es aber doch auffällig.

Zum einen gibt es eine Szene in der Mitte des Films, die eine Fortführung der Kennen-Lernszene der Mutanten im CIA-Gebäude ist. Natürlich kann es keine gute Idee sein, alle Mutanten in einem Gebäude wie auf dem Präsentiert-Teller zu versammeln, sodass Shaw einen Angriff startet und versucht die Mutanten auf seine Seite zu ziehen. Die Action stimmt auch hier und die Szene selbst ist recht spannend. Doch als der große Auftritt Shaws erwartet wird, nachdem er und seine Handlanger sich durch das Gebäude und alle Wachen und Agenten geschnetzelt haben, warten wir mit den jungen Mutanten auf sein Erscheinen. Die Kamera zeigt die Tür, man hört ihn näher kommen. Der letzte Überlebende steht zwischen ihm und der Tür, das alles hören wir nur, denn die Kamera zeigt noch immer auf die verschlossene Tür. Shaw scheint die arme Seele zu bedrohen, denn er fleht um sein Leben. Das hört man zwar, nur glaubt man es nicht. Der Synchronsprecher rattert in einem völlig emotionslosen Ton seine letzten Worte runter. Ein gelangweilteres Betteln um die eigene Existenz habe ich selten gehört. Natürlich ist das nur eine Kleinigkeit, aber die hat mich in dieser Szene viel zu sehr aus dem Geschehen gerissen.

Generell ist in meinen Augen und Ohren die Leistung der Synchronsprecher unterdurchschnittlich. Die Szene zu Beginn, in der sich Charles und Raven als Kinder zum ersten Mal begegnen, ist einfach nur furchtbar im deutschen vertont. Oder die tolle Szene zwischen Charles und Eric beim Schachspiel (“Töten bringt dir keinen Frieden” - “Friede war nie eine Option”), die mir im Trailer schon so gut gefallen hat, fällt in der deutschen Fassung leider ziemlich flach. Wie gesagt, das sind alles nur Kleinigkeiten, die mir aber doch in der Summe etwas zu sehr aufgefallen sind. Ein weiterer Grund den Film noch einmal im O-Ton zu schauen.

Man vergleiche nur den englischen Trailer…

…mit der deutschen Variante. Vier Sätze, zwei Welten.


Fazit

Ich hadere noch immer mit mir und meiner Meinung. Es ist unglaublich viel Potential in dem Film vorhanden, was leider nicht immer voll ausgeschöpft wird. Viele Kleinigkeiten habe mich unglaublich genervt, sodass der Film nicht gegen die ersten beiden Teile (bzw. meine Erinnerung an diese) ankommen kann. Meine Probleme mit dem Film werden hier von Dan Trachtenberg (der Herr in der Mitte) ganz gut zusammengefasst. “Mixed bag” und “cheesy” sind auch meine Stichworte zu dem Film.
Als Neustart einer neuen Serie funktioniert der Film allerdings dann doch ganz gut, sodass ich trotzdem auf die obligatorischen Fortsetzungen gespannt bin. Für ein abschließendes, klareres Fazit scheint das weitere Vorgehen aber klar zu sein: Ein Marathon durch alle fünf Filme im O-Ton ist fest eingeplant.

Nobody tells this to people who are beginners, I wish someone told me. All of us who do creative work, we get into it because we have good taste. But there is this gap. For the first couple years you make stuff, it’s just not that good. It’s trying to be good, it has potential, but it’s not. But your taste, the thing that got you into the game, is still killer. And your taste is why your work disappoints you. A lot of people never get past this phase, they quit. Most people I know who do interesting, creative work went through years of this. We know our work doesn’t have this special thing that we want it to have. We all go through this. And if you are just starting out or you are still in this phase, you gotta know its normal and the most important thing you can do is do a lot of work. Put yourself on a deadline so that every week you will finish one story. It is only by going through a volume of work that you will close that gap, and your work will be as good as your ambitions. And I took longer to figure out how to do this than anyone I’ve ever met. It’s gonna take awhile. It’s normal to take awhile. You’ve just gotta fight your way through.
Ira Glass (via nefffy)
John Gruber - Macworld 2010

Es ist Freitagabend und ihr habt mit Sicherheit auch nichts zu tun. Deshalb meine Empfehlung für einen gelungenen Start ins Wochenende: John Gruber referiert über 10 Apple-Themen in gewohnter Weise auf den Punkt genau beobachtet. Besonders die Bemerkungen zum Apple TV (damals ja noch die alte Generation) finde ich sehr treffend.